Wettbörse

 

Eine Wettbörse ist kein Anbieter von Wetten, sondern ein Vermittler.
Die Wettgemeinschaft bietet und nimmt Quoten zu Wettereignissen an.

Das besondere dabei ist, dass ein Spieler in die Rolle des Buchmacher, sowie des Tippers (wie bei konventionellen Buchmachern) schlüpfen kann.

In der Regel sind die Quoten bei einem Buchmacher deutlich niedriger, als bei einer Wettbörse. Dieser Unterschied lässt sich leicht erklären, denn herkömmliche Buchmacher kalkulieren in Ihre Quoten einen Gewinn ein. Dies ist bei einer Wettbörse nicht möglich und nicht notwendig, da der Wettbörsen-Anbieter am erzielten Reingewinn des Tippers eine Provision in Höhe von ca. 2-5 % erhält.

Berücksichtigt man diese Provision, so sind die Quoten-Unterschiede zwischen Wettbörse und traditionellen Buchmacher nicht mehr so gewaltig, wie auf den ersten Blick.

Das wohl größte Problem der Wettbörsen ist eine aktive Community. Ist diese nicht vorhanden, sind kaum liquide Märkte vorhanden, d. h. Wetten, bei denen kaum Leute spielen und Quoten anbieten und nachfragen (siehe Wettmarkt). Aus diesem Grund ist es sinnvoll bei einer großen Wettbörse registriert zu sein und zu tippen.

Die derzeit größte Internet-Wettbörse mit den meisten aktiven Spielern ist betfair. Bei allen großen Sport-Events sind hier gute Quoten und ein ausgiebig liquider Markt zu finden.
Eine gute Alternative zu betfair ist myBet. Vor allem, da myBet neben dem Wettbörsen-Geschäft auch als traditioneller Buchmacher tätig ist.

Wie bei einer Wettbörse Wetten angeboten und nachgefragt werden, wird in den Artikeln Lay-Wetten/Gegen-Wetten (Quoten-Nachfrage) und Back-Wetten/Für-Wetten (Quoten-Angebot)

 

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