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	<title>Sportwetten und Fussballwetten Lexikon betPedia &#187; anbieten</title>
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		<title>Was bringt „Gambelli III“? – Europ&#228;ischer Gerichtshof verhandelt die Rechtssache Liga Portuguesa de Futebol Profissional</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 18:10:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG
Nach dem Gambelli-Urteil Ende 2003 und der Folgeentscheidung Placanica im M&#228;rz 2007 d&#252;rfte Anfang des kommenden Jahres eine weitere Grundsatzentscheidung des Europ&#228;ischen Gerichtshofs (EuGH) zur Dienstleistungsfreiheit bei Sportwetten verk&#252;ndet werden. Die mit 13 Richtern besetzte Gro&#223;e Kammer des EuGH verhandelte in dieser Woche die ihm letztes Jahr aus Portugal vorgelegte Rechtssache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.wettrecht.de/" rel="nofollow">von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG</a></p>
<p>Nach dem Gambelli-Urteil Ende 2003 und der Folgeentscheidung Placanica im M&#228;rz 2007 d&#252;rfte Anfang des kommenden Jahres eine weitere Grundsatzentscheidung des Europ&#228;ischen Gerichtshofs (EuGH) zur Dienstleistungsfreiheit bei Sportwetten verk&#252;ndet werden. Die mit 13 Richtern besetzte Gro&#223;e Kammer des EuGH verhandelte in dieser Woche die ihm letztes Jahr aus Portugal vorgelegte Rechtssache C-42/07 (vgl. zu den Vorlagefragen Sportwettenrecht aktuell Nr. 79).</p>
<p>Die bevorstehende Entscheidung des EuGH d&#252;rfte erhebliche Auswirkungen nicht nur f&#252;r Portugal, sondern auch f&#252;r die anderen EU-Mitgliedstaaten haben (angesichts der acht einschl&#228;gigen deutschen Vorlageverfahren insbesondere f&#252;r Deutschland). Spannend ist vor allem, ob die von allen Beteiligten des Verfahrens (neben den Parteien des Ausgangsverfahrens gleich neun EU-Mitgliedstaaten sowie die Europ&#228;ische Kommission) in den Mittelpunkt gestellte Konsistenzpr&#252;fung der nationalen Regelungen vom EuGH im Sinne der Gambelli- und Placanica-Urteile („Gambelli-Kriterien“) weiter konkretisiert wird oder nicht. Ein derartiges „Gambelli III“-Urteil d&#252;rfte f&#252;r die anderen beim EuGH anh&#228;ngigen Verfahren von entscheidender Bedeutung sein und die weitere rechtliche und politische Entwicklung pr&#228;gen.</p>
<p>Streitgegenstand des Ausgangsverfahrens ist das Sponsoring der portugiesischen Fu&#223;ballliga durch den Buchmacher <a rel="nofollow" href="http://www.betpedia.de/link/bwin.html" target="_blank">bwin<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=297512&amp;site=2532&amp;type=text&amp;tnb=9&amp;js=1" border="0" alt="" width="0" height="0" /></a>. Kl&#228;gerinnen sind hierbei die Liga Portuguesa de Futebol Profissional und Baw International Ltd (ein zum bwin-Konzern geh&#246;render Buchmacher mit gibraltarischer Lizenz). Beklagter ist der portugiesische Monopolanbieter Santa Casa da Misericórdia de Lisboa. Santa Casa hatte versucht, einen Sponsorenvertrag des Buchmachers mit der Fu&#223;ballliga (mit einem Wert von bis zu 10 Millionen EUR &#252;ber vier Jahre) f&#252;r unwirksam erkl&#228;ren zu lassen. Im Rahmen dieses Vertrags sollte die Fu&#223;ballliga in „<a rel="nofollow" href="http://www.betpedia.de/link/bwin.html" target="_blank">bwin Liga<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=297512&amp;site=2532&amp;type=text&amp;tnb=9&amp;js=1" border="0" alt="" width="0" height="0" /></a>“ umbenannt werden. Das Unternehmen Santa Casa berief sich darauf, dass nach dem portugiesischen Werbegesetz (Codigo da Publicidade) nur von ihm veranstaltete Gl&#252;cksspiele beworben werden d&#252;rften. Die Kl&#228;gerinnen wandten sich gegen eine sie deswegen verh&#228;ngte Strafzahlung in H&#246;he von ca. EUR 80.000,- und argumentierten mit dem vorrangigen Europarecht, insbesondere mit der Dienstleistungs-, Niederlassungs- und Zahlungsverkehrsfreiheit.</p>
<p>Bei der m&#252;ndlichen Verhandlung vor der Gro&#223;en Kammer des EuGH am 29. April 2008 ging es vor allem um die Rechtfertigung eines nationalen Gl&#252;cksspielmonopols. Der f&#252;r die Fu&#223;ballliga und den Buchmacher auftretende Rechtsanwalt Serra Jorge bestritt, dass die Beschr&#228;nkung der Anbieter auf einen einzigen gerechtfertigt sei. Die Verf&#252;gbarkeit nur einer Lizenz sei auch nicht mit dem Ziel der Verbrechensbek&#228;mpfung vereinbar, da die portugiesischen Wettkunden dann unrechtm&#228;&#223;ige Alternativen suchten und sich einer erh&#246;hten Betrugsgefahr ausgesetzt s&#228;hen. Ein Monopol w&#252;rde die Bev&#246;lkerung in den Schwarzmarkt treiben. Serra f&#252;gte hinzu, dass alle EU-Mitgliedstaaten die Geldw&#228;sche, die Organisierte Kriminalit&#228;t und Wettbetrug bek&#228;mpften. Verbrechensbek&#228;mpfung und Verbraucherschutz k&#246;nnten daher gleich effektiv, wenn nicht gar effektiver durch ein gut organisiertes Konzessionssystem erreicht werden. Bei einer Zulassung des Buchmachers in einem anderen Mitgliedstaat gebe es keine Risiken. Traditionellerweise seien Monopole weniger &#252;berwacht als private Unternehmen.</p>
<p>Die Santa Casa vertretende portugiesische Regierung argumentierte dagegen, dass Santa Casa nunmehr Gl&#252;cksspiele &#252;ber das Internet anbieten k&#246;nne (allerdings nur f&#252;r bislang schon &#252;ber Annahmestellen angebotene Spiele). Rubbellose seien aus Gr&#252;nden des Spielerschutzes nicht &#252;ber das Internet verf&#252;gbar. Ein Monopol sei durch die Einschr&#228;nkung der Gl&#252;cksspielnachfrage gerechtfertigt. Bei der Liberalisierung des Gl&#252;cksspielsektors handele es sich um eine politische Schl&#252;sselfrage, die dem einzelnen Mitgliedstaat &#252;berlassen werden m&#252;sse. Die Marktlogik d&#252;rfe keinen Mitgliedstaat zwingen, einen bew&#228;hrtes und gepr&#252;ften rechtliches System au&#223;er Kraft zu setzen.</p>
<p>Der EuGH fragte die Beteiligten, ob ein nationales Monopol aus Gr&#252;nden der Verbrechensbek&#228;mpfung gerechtfertigt werden k&#246;nne oder ob man nicht mit einem alternativen System das gleiche Ziel erreichen k&#246;nne. Auch stellte der Gerichtshof die Frage, ob ein monopolisiertes System f&#252;r eine Art von Gl&#252;cksspiel, wie etwa Wetten, gerechtfertigt sein k&#246;nne, wenn es in diesem Mitgliedstaat f&#252;r andere Arten, wie etwa Spielbanken, ein Konzessionssystem gebe. Auch bat der EuGH um Stellungnahme, ob es einem staatlichen Monopolanbieter untersagt sein sollte, seine Gl&#252;cksspieldienstleistungen au&#223;erhalb der Grenzen des Herkunftsstaats anzubieten. Der Berichterstatter des EuGH, der Richter Konrad Schiemann, erkundigte sich  dar&#252;ber hinaus nach dem Notifizierungsverfahren bez&#252;glich der gesetzlichen Regelung des Internetangebots und zur Bedeutung der aktuellen EuGH-Rechtsprechung zum schwedischen Alkoholmonopol.</p>
<p>Angesichts dieser, &#252;ber die Vorlagefragen hinausgehenden Besch&#228;ftigung des Gerichts mit dem zugrunde liegenden Spannungsverh&#228;ltnis zwischen staatlichen Monopol und den Grundfreiheiten ist eine grunds&#228;tzliche Kl&#228;rung zu erwarten. Nicht nur bei den beim EuGH anh&#228;ngigen Verfahren, sondern auch bei den tausenden nationalen Gerichtsverfahren geht die Diskussion insbesondere um die Frage, ob eine Gl&#252;cksspielart staatlich monopolisiert werden kann, w&#228;hrend andere, teilweise deutlich gef&#228;hrlichere Arten von privaten Unternehmen angeboten werden d&#252;rfen. Reicht eine „Koh&#228;renz light“ aus, d.h. eine systematische Regelung etwa nur hinsichtlich Sportwetten, oder sind die Regelungen hinsichtlich Casinospielen, Gl&#252;cksspielautomaten und anderen Gl&#252;cksspielen ebenfalls zu ber&#252;cksichtigen (so eine Frage der Verwaltungsgerichte Gie&#223;en, Stuttgart und Schleswig)?</p>
<p>Zum gleichen Sachverhalt liegt dem EuGH inzwischen – wie in Sportwettenrecht aktuell Nr. 100 berichtet &#8211; eine weitere Vorlage vor (Santa Casa da Misericórdia de Lisboa / Liga Portuguesa de Futebol Profissional (CA/LPFP), Baw International Ltd und Betandwin.com Interactive Entertainment, Rechtssache C-55/08). Der EuGH hat diese beiden Verfahren allerdings nicht verbunden (was zu einer erheblichen Verz&#246;gerung gef&#252;hrt h&#228;tte), sondern das sp&#228;tere Verfahren ausgesetzt.</p>
<p>Der f&#252;r das vorliegende Verfahren zust&#228;ndigen Generalanwalt des EuGH Yves Bot hat angek&#252;ndigt, seine Schlussantr&#228;ge am 9. September 2008 vorzulegen. Eine in der Regel einige Monate danach verk&#252;ndete Entscheidung des EuGH ist damit bis Anfang des kommenden Jahres zu erwarten.</p>
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		<title>Gl&#252;cksspielstaatsvertrag (Gl&#252;StV) und seine Auswirkungen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 21:50:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Ratifizierung des Gl&#252;cksspielstaatsvertrages hat sich sehr lange hingezogen, doch kurz vor den Weihnachtsfeiertagen haben die letzten Bundesl&#228;nder dem ab 01.01.2008 geltendem Vertrag zugestimmt und unterzeichnet.
Hier k&#246;nnt Ihr euch den Vertrag downloaden: Gl&#252;cksspielstaatsvertrag
Mit diesem Vertrag soll nun auch der Sportwetten-Markt ausschlie&#223;lich durch ein staatliches Monopol geregelt werden. Dies wird im §3 Abs. 1 zum ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ratifizierung des Gl&#252;cksspielstaatsvertrages hat sich sehr lange hingezogen, doch kurz vor den Weihnachtsfeiertagen haben die letzten Bundesl&#228;nder dem ab 01.01.2008 geltendem Vertrag zugestimmt und unterzeichnet.</p>
<p>Hier k&#246;nnt Ihr euch den Vertrag downloaden: <a href="http://www.betpedia.de/Gluecksspielstaatsvertrag.pdf" target="_blank">Gl&#252;cksspielstaatsvertrag</a></p>
<p>Mit diesem Vertrag soll nun auch der Sportwetten-Markt ausschlie&#223;lich durch ein staatliches Monopol geregelt werden. Dies wird im §3 Abs. 1 zum ersten Mal deutlich, in dem Wetten auf ein zuk&#252;nftiges Ereignis gegen einen Geldeinsatz als Gl&#252;cksspiel definiert wird.<br />
Im  Folgenden (§4 Abs. 4) wird das Anbieten und Vermitteln von Gl&#252;cksspielen im Internet verboten, d. h. alle Online-Wettanbieter d&#252;rfen lt. diesem Vertrag keine Internet-Wetten f&#252;r Deutsche anbieten.</p>
<p>Nachdem nun alle privaten Online-Buchmacher „verboten sind“, wird unter §21 des Weiteren festgelegt, in welchem Umfang Wetten beim &#8220;Monopol-Anbieter&#8221; abgegeben werden k&#246;nnen.<br />
So gestattet der neue Vertrag keine Live-Wetten, sondern ausschlie&#223;lich Einzel- und Kombinationswetten, wie es bisher auch schon von Oddset angeboten wurde.<br />
Ebenfalls wird in diesem Paragraphen nochmals das Verbot definiert, dass Wetten auf Sportereignisse nicht &#252;ber Telekommunikationsanlagen abgeschlossen werden d&#252;rfen, also weder &#252;ber das Internet, noch das Telefon bzw. Fax.</p>
<p>Als eine logische Folgerung aus den oben genannten Verboten resultiert leider auch ein Werbeverbot f&#252;r Gl&#252;cksspiele im Internet.<br />
Viele Leser wird dies wahrscheinlich freuen, da das nervige Bannerblinken von dutzenden Wettanbietern auf den Webseiten endlich ein Ende hat.<br />
Doch f&#252;r alle betroffenen Webmaster aus Deutschland f&#228;llt damit auch eine gute Verdienstm&#246;glichkeit weg. Immerhin war dies f&#252;r Einige die M&#246;glichkeit um den Arbeitsaufwand, sowie die Serverkosten zu decken.<strong> </strong></p>
<p><strong>Ich empfehle daher allen Betreibern einer Website in Deutschland vor&#252;bergehend die Werbung f&#252;r Wettanbieter einzustellen, da eventuell einige Abmahnanw&#228;lte schon in den Startl&#246;chern sitzen um eine sog. &#8220;Abmahnwelle&#8221; ins Rollen zu bringen. </strong>Ob eine Abmahnung auf Grund des neuen Gl&#252;cksspielstaatsvertrages &#252;berhaupt m&#246;glich ist, kann ich noch nicht sagen. Daher habe ich mich auch schon mit einem Anwalt, der mit der aktuellen Rechtssituation im Gl&#252;cksspielsegment bestens vertraut ist, in Verbindung gesetzt um  genauere Informationen zur Werbe-Situation zu erhalten.<strong></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Auswirkungen:</span></strong></p>
<p>Auf den Webseiten der staatlichen Lotteriegesellschaften ist das Online-Angebot „ordnungsgem&#228;&#223;“ (lt. Vertrag) eingestellt worden. Den vorhandenen Kunden ist zwar noch ein Login m&#246;glich um vorhandenes Guthaben zu transferieren, doch Online-Tippscheine k&#246;nnen nicht mehr ausgef&#252;llt werden.<br />
Im Gegensatz dazu werden die privaten Vermittler, wie Tipp24 oder JAXX Ihr Online-Angebot weiterf&#252;hren. Notfalls &#8211; so argumentiert Tipp24 &#8211; werden Sie Ihr Recht vor Gericht einklagen.</p>
<p>Bei den Sportwettenanbietern von <a rel="nofollow" href="http://www.betpedia.de/link/bwin.html" target="_blank">bwin<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=297512&amp;site=2532&amp;type=text&amp;tnb=9&amp;js=1" border="0" alt="" width="0" height="0" /></a>, <a rel="nofollow" href="http://www.betpedia.de/link/bet365.html" target="_blank">bet365</a> und Co. sind keine Pressemitteilungen bzw. Reaktionen zu entdecken. Wie und ob sich das Wettangebot von privaten Anbietern f&#252;r Deutsche ab dem 01.01.2008 ver&#228;ndern wird, ist daher abzuwarten. Ebenfalls zeigen die Wallet- und Prepaid-Anbieter (moneybooker, paysafecard und Co.) noch keine Reaktion, so dass z. B. die Ein- bzw. Auszahlung bei privaten Sportwettenanbietern nicht mehr m&#246;glich ist.<br />
<strong>Somit bleibt es wohl spannend was vor allem am Anfang des kommenden Jahre passieren wird. Sicher eine Menge!<br />
Ich w&#252;rde mich auch sehr &#252;ber eure Meinung freuen, dank Kommentarfunktion kein Problem <img src='http://www.betpedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong><strong></strong></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.betpedia.de%2Fgluecksspielstaatsvertrag-gluestv-und-seine-auswirkungen%2F'; szt='Gl%C3%BCcksspielstaatsvertrag+%28Gl%C3%BCStV%29+und+seine+Auswirkungen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/93/e3/widget_93e38fa498894036bf9f8bb02ee4056c.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wettb&#246;rse</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 16:58:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Wettb&#246;rse ist kein Anbieter von Wetten, sondern ein Vermittler.
Die Wettgemeinschaft bietet und nimmt Quoten zu Wettereignissen an.
Das besondere dabei ist, dass ein Spieler in die Rolle des Buchmacher, sowie des Tippers (wie bei konventionellen Buchmachern) schl&#252;pfen kann.
In der Regel sind die Quoten bei einem Buchmacher deutlich niedriger, als bei einer Wettb&#246;rse. Dieser Unterschied l&#228;sst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wettb&#246;rse ist kein Anbieter von Wetten, sondern ein Vermittler.<br />
Die Wettgemeinschaft bietet und nimmt Quoten zu Wettereignissen an.</p>
<p>Das besondere dabei ist, dass ein Spieler in die Rolle des Buchmacher, sowie des Tippers (wie bei konventionellen Buchmachern) schl&#252;pfen kann.</p>
<p>In der Regel sind die Quoten bei einem Buchmacher deutlich niedriger, als bei einer Wettb&#246;rse. Dieser Unterschied l&#228;sst sich leicht erkl&#228;ren, denn herk&#246;mmliche Buchmacher kalkulieren in Ihre Quoten einen Gewinn ein. Dies ist bei einer Wettb&#246;rse nicht m&#246;glich und nicht notwendig, da der Wettb&#246;rsen-Anbieter am erzielten Reingewinn des Tippers eine Provision in H&#246;he von ca. 2-5 % erh&#228;lt.</p>
<p>Ber&#252;cksichtigt man diese Provision, so sind die Quoten-Unterschiede zwischen Wettb&#246;rse und traditionellen Buchmacher nicht mehr so gewaltig, wie auf den ersten Blick.</p>
<p>Das wohl gr&#246;&#223;te Problem der Wettb&#246;rsen ist eine aktive Community. Ist diese nicht vorhanden, sind kaum liquide M&#228;rkte vorhanden, d. h. Wetten, bei denen kaum Leute spielen und Quoten anbieten und nachfragen (siehe <a href="/wettmarkt">Wettmarkt</a>). Aus diesem Grund ist es sinnvoll bei einer gro&#223;en Wettb&#246;rse registriert zu sein und zu tippen.</p>
<p>Die derzeit gr&#246;&#223;te Internet-Wettb&#246;rse mit den meisten aktiven Spielern ist betfair. Bei allen gro&#223;en Sport-Events sind hier gute Quoten und ein ausgiebig liquider Markt zu finden.<br />
Eine gute Alternative zu betfair ist myBet. Vor allem, da myBet neben dem Wettb&#246;rsen-Gesch&#228;ft auch als traditioneller Buchmacher t&#228;tig ist.</p>
<p>Wie bei einer Wettb&#246;rse Wetten angeboten und nachgefragt werden, wird in den Artikeln <a href="http://www.betpedia.de/lay-wette-gegen-wette">Lay-Wetten/Gegen-Wetten</a> (Quoten-Nachfrage) und <a href="http://www.betpedia.de/back-wette-fuer-wette">Back-Wetten/F&#252;r-Wetten</a> (Quoten-Angebot)</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.betpedia.de%2Fwettboerse%2F'; szt='Wettb%C3%B6rse';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/93/e3/widget_93e38fa498894036bf9f8bb02ee4056c.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Lay-Wette/Gegen-Wette</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 18:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>betPedia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Lay-Wette/Gegen-Wette, wird oft auch nur layen bezeichnet, ist ein Begriff aus den Wettb&#246;rsen.
Bei der Lay-Wette, die auf der rechten Seite des Wettmarktes zu sehen ist, schl&#252;pft man in die Rolle des Buchmachers und setzt GEGEN den Sieg eines Teams oder Spielers. Hier z. B. gegen den Sieg von Deutschland, Polen oder gegen ein Unentschieden.
Unterscheid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Lay-Wette/Gegen-Wette, wird oft auch nur layen bezeichnet, ist ein Begriff aus den <a href="/wettboerse">Wettb&#246;rsen</a>.</p>
<p>Bei der Lay-Wette, die auf der rechten Seite des <a href="/wettmarkt">Wettmarktes</a> zu sehen ist, schl&#252;pft man in die Rolle des Buchmachers und setzt <span style="text-decoration: underline;"><strong>GEGEN</strong></span> den Sieg eines Teams oder Spielers. Hier z. B. gegen den Sieg von Deutschland, Polen oder gegen ein Unentschieden.</p>
<h3><strong>Unterscheid zur Back-Wette:</strong></h3>
<p>Bekanntlich ist die Grundlage einer Wette die unterschiedliche Meinung mindestens zweier Personen, bei einer Wettb&#246;rse geschieht dies zwischen den Mitglieder. Bei einer Wette auf einen Sieg (z. B. von Deutschland) fragt ein normaler Tipper eine Quote an (h&#246;her als die angebotenen Quoten) und sucht daf&#252;r einen Gegenspieler, in diesem Fall jemanden, der bereit ist gegen die h&#246;here Quote zu setzen.</p>
<p>Wettet man nun gegen den Sieg von Deutschland, so deckt man mit seinem Kapitaleinsatz die nachgefragte Quote. Deshalb wird bei der Lay-Wette nicht der Gewinn, sondern der m&#246;gliche Verlust angezeigt (siehe Grafik) der bezahlt werden muss, wenn Deutschland tats&#228;chlich siegt. Andernfalls bedeutet der Einsatz bei einer Lay-Wette den m&#246;glichen Gewinn. D. h. gelingt es Deutschland das Spiel nicht zu gewinnen, so erh&#228;lt man den Einsatz des Gegenspielers, genau wie es beim normalen Buchmacher der Fall ist.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lay-Wette annehmen:</strong></span></h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-236" title="lay-wette" src="http://www.betpedia.de/wp-content/uploads/2008/06/lay-wette.jpg" alt="" width="497" height="317" /></p>
<ul><strong>1.</strong> Quote einer Lay-Wette/Gegen-Wette ausw&#228;hlen</ul>
<ul><strong>2.</strong> Einsatz eingeben</ul>
<ul><strong>3.</strong> Wette abschlie&#223;en, FERTIG!</ul>
<p>Der Vorgang ist dem Annehmen einer Back-Wette/F&#252;r-Wette nahezu identisch, nur man sich nun in der Rolle des Buchmachers befindet.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lay-Wette nachfragen:</strong></span></h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-237" title="lay-wette-anbieten" src="http://www.betpedia.de/wp-content/uploads/2008/06/lay-wette-anbieten.jpg" alt="" width="497" height="317" /></p>
<ul><strong>1.</strong> Quote einer Lay-Wette/Gegen-Wette ausw&#228;hlen</ul>
<ul><strong>2.</strong> Gew&#252;nschte Quote eintragen</ul>
<ul><strong>3.</strong> Einsatz eingeben</ul>
<ul><strong>4.</strong> Wette anbieten, FERTIG!</ul>
<p>Die angebotene Quote erscheint nun auf der <span style="color: #6179c6;"><strong><span>blauen</span></strong></span> (linken) Marktseite und muss nun von einem Spieler, der auf den Sieg des Teams/Spielers setzen angenommen werden (<strong><a href="/back-wette-fuer-wette" target="_self">Back-Wette/F&#252;r-Wette</a></strong>). Ist die Quote auch konkurrenzf&#228;hig, so ist sie sofort auf der <span style="color: #6179c6;"><strong><span>blauen</span></strong></span> Markseite mit dem angebotenen Kapital zu sehen. Andernfalls verschwindet sie optisch vor den h&#246;heren Quoten, wird aber nach wie vor angeboten.</p>
<p><strong>Achtung: </strong></p>
<p>Solange niemand bereit ist auf ihre angebotene Quote zu setzten, erscheint die Wette als &#8220;Offen&#8221; in Ihrer Wettansicht. Eine Wette entsteht erst, sobald jemand auf die angebotene Quote wettet.</p>
<p>Beachten Sie, dass bei einer zu niedrigen Quote keiner diese Wette annimmt, da der &#8220;F&#252;r-Wetter&#8221; nat&#252;rlich die h&#246;chstm&#246;gliche Quote haben will.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.betpedia.de%2Flay-wette-gegen-wette%2F'; szt='Lay-Wette%2FGegen-Wette';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/93/e3/widget_93e38fa498894036bf9f8bb02ee4056c.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Back-Wette/F&#252;r-Wette</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 16:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>betPedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sportwetten-Lexikon]]></category>
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		<category><![CDATA[Back wette]]></category>
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		<category><![CDATA[buchmacher]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Back-Wette/F&#252;r-Wette, meist auch backen bezeichnet, ist ein Begriff aus den Wettb&#246;rsen.
Hierbei setzt man AUF den Sieg eines Teams oder Spielers. Hier z. B. auf den Sieg von Deutschland, Polen oder auf ein Unentschieden. Die auf der linken Seites des Wettmarktes angebotene Back-Wette ist identisch der klassischen Wette bei einem Buchmacher.
Back-Wette annehmen:

1. Quote einer Back-Wette/F&#252;r-Wette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Back-Wette/F&#252;r-Wette, meist auch backen bezeichnet, ist ein Begriff aus den <a href="/wettboerse/">Wettb&#246;rsen</a>.</p>
<p>Hierbei setzt man <strong><span style="text-decoration: underline;">AUF</span></strong> den Sieg eines Teams oder Spielers. Hier z. B. auf den Sieg von Deutschland, Polen oder auf ein Unentschieden. Die auf der linken Seites des <a href="/wettmarkt/">Wettmarktes</a> angebotene Back-Wette ist identisch der klassischen Wette bei einem Buchmacher.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Back-Wette annehmen:</strong></span></h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-233" title="back-wette" src="http://www.betpedia.de/wp-content/uploads/2008/06/back-wette.jpg" alt="" width="472" height="315" /></p>
<ul><strong>1.</strong> Quote einer Back-Wette/F&#252;r-Wette ausw&#228;hlen</ul>
<ul><strong>2.</strong> Einsatz eingeben</ul>
<ul><strong>3.</strong> Wette abschlie&#223;en, FERTIG!</ul>
<p>Dieser Vorgang ist von der Auswahl bis zum Abschluss der Wette identisch der konventionellen Buchmacherwetten.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Back-Wette nachfragen:</strong></span></h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-235" title="back-wette-nachfragen" src="http://www.betpedia.de/wp-content/uploads/2008/06/back-wette-nachfragen.jpg" alt="" width="481" height="314" /></p>
<ul><strong>1.</strong> Quote einer Back-Wette/F&#252;r-Wette ausw&#228;hlen</ul>
<ul><strong>2.</strong> Einsatz eingeben</ul>
<ul><strong>3.</strong> Geforderte Quote eingeben</ul>
<ul><strong>4.</strong> Wette nachfragen, FERTIG!</ul>
<p>Die nachgefragte Quote erscheint nun auf der <strong><span style="color: #d96d78;">roten</span></strong> (rechten) Marktseite und muss nun von einem anderen Spieler angenommen werden, der gegen den Sieg von Deutschland setzt (<a href="/lay-wette-gegen-wette/" target="_self"><strong>Lay-Wette/Gegen-Wette</strong></a>).<br />
Ist die Quote auch konkurrenzf&#228;hig, so ist sie zusammen mit dem geforderten Wettbetrag sofort auf der  <strong><span style="color: #d96d78;">roten</span></strong> (rechten) Marktseite zu sehen, ansonsten bleibt sie zun&#228;chst unsichtbar, wird aber nach wie vor nachgefragt.</p>
<p><strong>Achtung:</strong></p>
<p>Solange niemand bereit ist gegen ihre geforderte Quote zu setzten, erscheint die Wette als &#8220;Offen&#8221; in Ihrer Wettansicht. Eine Wette entsteht erst, sobald jemand gegen die nachgefragte Quote wettet.</p>
<p>Beachten Sie, dass bei einer zu hohen Quote keiner die Wette annimmt, da das Risiko des &#8220;Gegen-Wetters“ mit einer h&#246;heren Quote steigt.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.betpedia.de%2Fback-wette-fuer-wette%2F'; szt='Back-Wette%2FF%C3%BCr-Wette';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/93/e3/widget_93e38fa498894036bf9f8bb02ee4056c.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gl&#252;cksspielstaatsvertrag endg&#252;ltig gescheitert? &#8211; EU-Kommission verwirft Entwurf</title>
		<link>http://www.betpedia.de/gluecksspielstaatsvertrag-endgueltig-gescheitert-eu-kommission-verwirft-entwurf/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 21:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>betPedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[anbieten]]></category>
		<category><![CDATA[glücksspielsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[mitgliedstaaten]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[sportwetten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gl&#252;cksspielstaatsvertrag (Gl&#252;StV) und seine Auswirkungen
von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG
Die Europ&#228;ische Kommission h&#228;lt den Entwurf des Gl&#252;cksspielstaatsvertrags, der am 13. Dezember 2006 von 15 der 16 Ministerpr&#228;sidenten der deutschen L&#228;nder (gegen Schleswig-Holstein) abgesegnet worden war, f&#252;r europarechtswidrig. Angesichts der nunmehr vorliegenden klaren Stellungnahme der Kommission ist die Ratifizierung des Staatsvertrags gescheitert. Es bleibt damit offen, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="/gluecksspielstaatsvertrag-gluestv-und-seine-auswirkungen">Gl&#252;cksspielstaatsvertrag (Gl&#252;StV) und seine Auswirkungen</a></strong></p>
<p><strong><a target="_blank" href="http://www.wettrecht.de/" rel="nofollow">von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG</a></strong></p>
<p>Die Europ&#228;ische Kommission h&#228;lt den Entwurf des Gl&#252;cksspielstaatsvertrags, der am 13. Dezember 2006 von 15 der 16 Ministerpr&#228;sidenten der deutschen L&#228;nder (gegen Schleswig-Holstein) abgesegnet worden war, f&#252;r europarechtswidrig. Angesichts der nunmehr vorliegenden klaren Stellungnahme der Kommission ist die Ratifizierung des Staatsvertrags gescheitert. Es bleibt damit offen, wie das Gl&#252;cksspielrecht in Deutschland zuk&#252;nftig geregelt werden wird. Allerdings besteht angesichts der zum Jahresende auslaufenden, vom Bundesverfassungsgericht gesetzten &#220;bergangsfrist nunmehr ein gewisser Zeitdruck, eine verfassungs- und europarechtlich unbedenkliche Regelung zu verabschieden.</p>
<p>Aufgrund der sog. „Dienste der Informationsgesellschaft“ betreffenden EG-Richtlinie 98/48/EG war der Entwurf der Europ&#228;ischen Kommission noch im Dezember 2006 notifiziert worden, da das Anbieten und Bewerben von Gl&#252;cksspielen &#252;ber das Internet komplett verboten werden sollte. Von einer derartigen Regelung w&#228;re vor allem das grenz&#252;berschreitende Angebot von anderen Mitgliedstaaten aus an Kunden in Deutschland massiv betroffen und so das Monopol in Deutschland gesch&#252;tzt worden (was offenkundig Hintergedanke der Regelung war).</p>
<p>Die von Deutschland genannten Gr&#252;nde der Bek&#228;mpfung der Spielsucht und des Jugendschutzes f&#252;r die Einschr&#228;nkung der Dienstleistungsfreiheit h&#228;lt die Kommission f&#252;r nicht hinreichend. Die Kommission verweist hierzu auf die Rechtsprechung des Europ&#228;ischen Gerichtshofs, der hierf&#252;r in seinem Lindman-Urteil zun&#228;chst eine &#220;berpr&#252;fung und Gefahrenabsch&#228;tzung durch den Mitgliedstaat gefordert hatte:</p>
<p>„Die Erl&#228;uterungen des notifizierten Entwurfs erhalten keine Daten zur Unterst&#252;tzung der Erkl&#228;rungen, dass eine tats&#228;chliche Gefahr der Spielsucht im Internet in Deutschland vorliegt, die eine Bedrohung eines grundlegenden Interesses der deutschen &#214;ffentlichkeit darstellt und es wurden keine Folgenabsch&#228;tzung oder Studien zum Nachweis dieser Tatsache vorgelegt. Es ist festzustellen, dass den Gr&#252;nden, auf die sich Mitgliedstaaten zur Rechtfertigung berufen, eine Analyse der Zweckdienlichkeit und der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der von dem Staat verabschiedeten einschr&#228;nkenden Ma&#223;nahme beigef&#252;gt werden muss, in der statistische oder andere Belege offenbart werden m&#252;ssen, die jegliche Schlussfolgerungen hinsichtlich des Ausma&#223;es der Gefahr im Zusammenhang mit Gl&#252;cksspielen zulassen (siehe Urteil des Gerichtshofs vom 13. November 2003, Rechtssache C-42/02, Lindman, Slg. 2003 I-3519, Rn. 25 und 26).“</p>
<p>Im &#220;brigen sei der Entwurf auch nicht angemessen, da er keine koh&#228;rente, in sich schl&#252;ssige Regelung darstelle. Die Kommission verweist darauf, dass „er auf Lotterien und Sportwetten Anwendung findet, nicht aber auf Gl&#252;cksspiele, die eine viel h&#246;here Gefahr der Spielsucht aufweisen. So werden zum Beispiel Gl&#252;cksspiele mit einem hohen Suchtpotential, wie Gl&#252;cksspielautomaten oder Pferdewetten nicht von dem Verbot abgedeckt.“</p>
<p>Im &#220;brigen h&#228;lt die Kommission die geplante Regelung auch f&#252;r unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig, da es zur Erreichung der angef&#252;hrten Ziele mildere Mittel g&#228;be. Nach Ansicht der Kommission „gibt es weniger einschr&#228;nkende Ma&#223;nahmen zur Bek&#228;mpfung der Spielsucht und zum Schutz von Jugendlichen, z. B. eine zwingende vorherigen Registrierung mit strikten Auflagen der korrekten Identifizierung des Spielers und seines Alters und durch die Auflage von Begrenzungen der Spieleins&#228;tze.“</p>
<p>Abschlie&#223;end fordert die Europ&#228;ische Kommission Deutschland zu einer ausf&#252;hrlichen Stellungnahme und zur Information &#252;ber „beabsichtigte Folgema&#223;nahmen“ auf. Im Verletzungsfall droht die Kommission vorsorglich gleich mit einem Vertragsverletzungsverfahren.</p>
<p>Kommentar:<br />
Angesichts der kompromisslosen Haltung der Kommission und der vernichtenden Kritik an dem Konzept der geplanten Regelung kann der Gl&#252;cksspielstaatsvertrag nicht wie geplant verabschiedet werden. Aus den Anmerkungen der Kommission wird deutlich, dass wohl nur eine s&#228;mtliche Gl&#252;cksspielformen &#252;bergreifende Regelung als folgerichtig akzeptiert werden wird. Keine Gnade d&#252;rfte eine Regelung finden, die Formen mit hohem Suchtpotential wie die von der Kommission genannten Gl&#252;cksspielautomaten nicht einschr&#228;nkt, w&#228;hrend andere Formen ohne gr&#246;&#223;eres Suchtpotential, wie etwa Lotterien, rigoros beschr&#228;nkt werden. Letztlich fordert die Kommmission f&#252;r das Gl&#252;cksspielrecht einen „gro&#223;en Wurf“, d.h. eine umfassende, durch fundierte Untersuchungen untermauerte, in sich schl&#252;ssige Regelung.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.betpedia.de%2Fgluecksspielstaatsvertrag-endgueltig-gescheitert-eu-kommission-verwirft-entwurf%2F'; szt='Gl%C3%BCcksspielstaatsvertrag+endg%C3%BCltig+gescheitert%3F+-+EU-Kommission+verwirft+Entwurf';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/93/e3/widget_93e38fa498894036bf9f8bb02ee4056c.js"></script></div>]]></content:encoded>
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