Maßnahmen des Glücksspielstaatsvertrag treffen betPedia

 

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis der deutsche Staat auf die nahezu vollständige Missachtung des neuen Glücksspielstaatsvertrags (ab 01.01.2008 gültig) reagiert.

Gestern war in der Presse zu lesen, dass in Wiesbaden von der hessischen und bayerischen Lotterieverwaltung fünf Internet-Provider eingeladen wurden, um über ein Verbot von “illegalen Glücksspielseiten” zu sprechen. Die staatlichen Lotteriegesellschaften unterbreiteten den Vorschlag auf freiwilliger Basis solche Internet-Anbieter von Sportwetten, Casino und Poker zu sperren. Äußerungen der T-Online und 1&1 zufolge werde es bei Internet-Glücksspiel-Anbietern keine Sperrung geben.

Das ist die positive Nachricht. Die Negative betrifft betPedia.

Am 10.11.2008 bekam ich Post von der mittelfränkischen Regierung aufgrund unzulässiger Werbung im Internet für öffentliches Glücksspiel. Dabei verweist das Schreiben auf den neuen Glücksspielstaatsvertrag.

Da es in solchen Dingen nicht klug ist sich gegen den Staat zu stellen habe ich die Maßnahme ergriffen und sämtliche “Werbung”, wobei ich den Begriff “Buchmacherempfehlungen” eher für angebracht halte, von betPedia gelöscht habe.

Was hat das für Konsequenzen?

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