Handicap Wette
Ist bereits vor einem Wettstreit ein deutlicher Favorit zu erkennen, benachteiligen die Buchmacher diesen mit einem fiktiven (angenommenen) Rückstand und geben Ihm somit ein Handicap (Nachteil). Geboren ist die Handicap Wette!
Durch den Nachteil für den überlegenen Kontrahenten verschieben sich die Quoten, was eine höhere Quote auf den Favoriten zur Folge hat.
Je nach Sportart kann eine Handicap Wette auf den Punktestand eines Endergebnisses, einer Halbzeit, eines Quarters, usw. angeboten werden.
Am Ende werden die regulären Punkte aus dem Spiel mit dem Anfangsstand der Handicap Wette addiert und das Ergebnis steht fest.
Beispiel (Fußball):
Wette: Handicap Wette (3-Weg Wette) 0:1
Begegnung: Mannschaft 1 – Mannschaft 2
Ablauf: Anhand der Wette lässt sich durch den 0:1 Rückstand der Mannschaft 1 schnell erkennen, dass sie der Mannschaft 2 deutlich überlegen sein muss.
Nach dem Spiel beträgt der eigentliche Endstand 2:0 für Mannschaft 1. Mit dem Anfangsstand der Handicap Wette von 0:1 heißt das Endergebnis für diese Wette 2:1.
Gewonnen haben alle Tipper, die trotz des Handicaps auf Mannschaft 1 gesetzt haben.