Der Streit um den Sportwetten-Markt

 

Im Moment hört man nicht gerade selten vom Kampf zwischen privaten und staatlichen Sportwettenanbietern in den Medien.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Branche satte Zuwächse von 2004 auf 2005 verbuchen konnte, sondern auch an den Prognosen, die von 20 bis 30 Prozent jährlichen Zuwachs bis 2010 sprechen (lt. “Online & Gambling 2010“ von Goldmedia).

Der Hacken an der Sache ist, dass von diesem Zuwachs nur die privaten Anbieter profitieren. Im Gegensatz zu bwin und Co. bekommt der staatliche Anbieter Oddset, kein Stück der positiven Marktentwicklung ab, ganz im Gegenteil, die Umsätze sinken sogar.

Dieser rückläufigen Entwicklung will der Staat einen Riegel vorschieben. In einigen Bundesländern wurden private Wettbüros geschlossen und die Werbung für private Sportwetten-Anbieter (TV-Spots, Trikots) wurde untersagt.

Der Staat schmückt sich meist mit der Aussage, dass die Spielsucht nur durch eine staatliche Monopolstellung eingedämmt werden könne.
Bei den Privaten herrscht da eine ganz andere Meinung, nämlich die, dass der Staat keine weiteren Umsatzrückgänge mehr verzeichnen und den kompletten Sportwetten-Markt beherrschen möchte.

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