Der Glücksspielstaatsvertrag macht Ernst!

 

Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende und so auch die Übergangsfrist gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV), der seit Beginn des Jahres gültig ist.

Die deutsche Regierung hat sich im letzten Quartal 2008 offensichtlich bemüht sämtliche Internet-Glücksspiel-Seiten in Deutschland dem Glücksspielstaatsvertrag konform zu machen, unter anderem auch betPedia. Aufgrund dessen sind dieses Jahr einige .DE-Webseiten vom Netz gegangen. Darunter fallen zum Beispiel Adressen wie better-winning.de, top-sportwetten.de, usw..

Bereits zum Jahreswechsel 2007/2008 hat die einzige deutsche Sportwetten-Zeitung das Geschäft aufgeben müssen, denn auch die Printwerbung für private Sportwetten-Anbieter wurde im neuen Glücksspielstaatsvertrag untersagt.

Andere deutsche Sportwetten-Portale, wie www.wetti.de haben nicht aufgegeben und versuchen mit anderweitiger Werbung die Betriebskosten und den Aufwand zu decken.

Doch zum Jahreswechsel bringt der Glücksspielstaatsvertrag noch schwerwiegendere Auswirkungen mit sich. So sind nun auch die privaten Lotterievermittler Tipp24, Faber und Co. endgültig betroffen. Tipp24 hat bereits angekündigt das Werbeprogramm für Website-Besitzer zum Jahreswechsel zu stoppen. Zudem bereitet man sich bei Tipp24 auf den Umzug der Tipp24.de Webadresse auf Tipp24.com vor, um die Online-Lotto Produkte auch im nächsten Jahr vom Ausland weiterbetreiben zu können.

Das Bochumer Lotto-Unternehmen Faber hat schlussendlich auch die Panik erwischt und möchte mit einem Eilverfahren beim Bundesverfassungsgericht das Verbot von Online-Lotto stoppen. Sollte Faber keinen Erfolg haben, befürchtet das Unternehmen einen erheblichen Schaden für sich und seine 500 Mitarbeiter.

Das Ende der Übergangsfirst 2008 wird in den nächsten Tagen und Wochen wohl noch für Furore sorgen.
Wir bleiben am Ball!

 

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