Ärger um Wettmonopol zwischen CDU und FDP

 

In Baden-Württemberg ist sich die Regierungskoalition bezüglich der Zukunft des Wettmonopols nicht einig. Wobei die CDU ein kontrolliertes Staatsmonopol befürwortet, setzt sich die liberale Landeschefin für eine geregelte Öffnung des Sportwettenmarktes ein.

Schon zu Beginn der Woche hat Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) argumentiert, dass eine erfolgreiche Bekämpfung der Spielsucht nur mit einem Staatsmonopol funktionieren könne.

Anders die FDP, sie ist der Meinung, dass bei der Umsetzung eines Monopols die Tippgemeinde noch stärker bei den privaten ausländischen Buchmachern spielen würde und die somit die Einnahmen des staatlichen Anbieters Oddset nicht gesichert werden können.

Landeschefin Birgit Homburger ist somit für eine Öffnung des Marktes unter klaren Vorschriften.
Das würde bedeuten, dass private Anbieter einen Teil Ihrer Einnahmen zur Spielsuchtprävention und Förderung des Sports abtreten sollen. Im Grunde bedeutet das nichts anderes als ein Wettsteuer, dies wäre rechtlich auch möglich.

 

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